Lückenanalysen

Lückenanalysen

Es gibt unterschiedliche Arten von Lückenanalysen. Der jeweilige Einsatzzweck bestimmt die Variante der Lückenanalyse, die zum Einsatz kommen muss. Vereinfacht lassen sich zwei Einsatzzwecke unterscheiden - die Datenpflege und die Information der Leitungsebene des Unternehmens.

  • Die Lückenanalyse für die Datenpflege, die klassische Lückenanalyse

Diese Art der Lückenanalyse dient als Hilfsmittel für diejenigen, die die Datenpflege in den eigenen Datenbeständen und im TecDoc Katalog vornehmen. Typischerweise werden die Fahrzeuge, die das eigene Unternehmen mit der betrachteten Produktgruppe nicht abdeckt, einzeln betrachtet und die Produkte angezeigt, die ausgewählte Mitbewerber für das jeweilige Fahrzeug anbieten. Im weiteren Verlauf werden dann entweder eigene Artikel identifiziert, die zu dem gewählten Fahrzeug passen, oder es wird versucht festzustellen, ob sich die Aufnahme eines neuen Artikels in das eigen Portfolio lohnt.

In den meisten Fällen werden nur Daten weniger, ausgewählter Mitbewerber für die klassische Lückenanalyse zugrunde gelegt.

Für Datenpfleger ist diese Art der Lückenanalyse vorteilhaft, da Ihnen alle Merkmale und Krierien der Mitbewerbsprodukte angezeigt werden und die Datenpflege erleichtert wird. Für Entscheidungsträger auf der Leitungsebene des Unternehmens kann diese Lückenanalyse notwendige Informationen nur bedingt liefern. Es bleibt offen, welche Umsatzauswirkungen durch die Nachpflege der Daten jeweils zu erwarten sind und ob der Pflegeaufwand wirtschaftlich gerechtfertigt ist, und welcher abschätzbare Bedarf durch neue Artikel einer Produktgruppe gedeckt werden kann

  • Die Lückenanalyse für Entscheidungsträger - die Aftermarket Intelligence Lückenanalyse

Diese Lückenanalyse differenziert zunächst zwischen Lücken im Katalogauftritt, die sich durch Nachpflege schließen lassen und Lücken, die durch neue Artikel einer Produktgruppe geschlossen werden können. Eine erste Analyse stellt fest, welche "virtuellen", durch Datenpflege schließbaren Lücken und welche realen, durch Hinzunahme neuer Artikel schließbaren existieren.

Die Analyse der durch Nachpflege der Katalogeinträge eliminierbaren "virtuellen" Lücken beginnt mit der Gegenüberstellung des erwartbaren Umsatzzuwaches zu der Zahl offenen Lücken. Daraus läßt sich abschätzen, ob der Aufwand der Nachpflege gerechtfertigt werden kann. Ist der Aufwand wirtschaftlich vertretbar, kann eine Liste der Fahrzeugtypen und der jeweils verwendbaren Artikel generiert werden, die dem Datenpfleger die Arbeit erleichtert.

Für diese Art der Lückenanlyse verwenden wir grundsätzlich die Daten aller Mitbewerber, die Artikel der analysierten Produktgruppe anbieten.

Die Analyse der existierenden realen Lücken zeigt auf, wieviele neue Artikel notwendig sind, um ein vorher definiertes Ziel der Fahrzeugbestandsabdeckung zu erreichen. Dabei wird eine Liste erzeugt, die für jeden neuen Artikel anzeigt, welche Fahrzeugbestände er abdeckt. Daraus kann abgeleitet werden, in welcher Reihenfolge neue Artikel in der betrachteten Produktgruppe hinzugefügt werden sollten.